Durch und

durch Natur

 

Appenzellerholz

ist mein ganzer Stolz  

 

Unser Holz stammt aus einem

Umkreis von 30 km  

 

Das Holz von meinem Haus ist 300m neben dem

Bauplatz gewachsen  

 

Durch ausgeklügelte

Dübeltechnik verbunden  

 

Produktion auf

modernsten Anlagen

aus dem Toggenburg  

 

Elemente ohne Leim,

Metall, Folie oder Lack  

 

Alle Teile werden

in Gais AR produziert  

Appenzeller Holz

 
 

Durch und durch Natur

Wäre es nicht wunderbar, wenn das Daheim-Sein sich anfühlen würde, wie ein Leben mitten in der Natur? Wenn Sie umhüllt von heimeligem Holzduft wären, von wohliger, behaglicher Wärme? Wenn Sie dennoch nicht auf den Komfort modernen Wohnens verzichten müssten?

Dieser Traum kann Wirklichkeit werden - dank unseres Massivholz-Elementbausystems «Appenzellerholz».

Entwickelt wurde diese Methode in jahrelanger Tüftelarbeit von Firmengründer Hannes Nägeli gemeinsam mit seinem engagierten und kreativen Team. Die Vision dabei? Dass die Bauherrschaft in komplett natürlichen Materialien zu Hause ist und nicht gefangen ist in einer künstlichen Hülle. Wieso nicht die Wertschöpfungsmöglichkeiten vor der Haustüre nutzen und mit Holz aus einem Umkreis von 30 Kilometern Vollholzwände konzipieren? Weshalb die einzelnen Platten nicht mit Holzdübeln verarbeiten? Warum nicht das Holz in seiner Ursprünglichkeit belassen? Ohne Leim, Metall, Folie oder Lack? Wieso nicht alles aus einer Hand, direkt in der Nähe herstellen und somit umweltschonend bauen?

 

 

 
 

 


Die Antwort?

Es spricht nichts dagegen und alles für unser eigenes Label «Appenzellerholz».

«Appenzellerholz» steht für naturbelassenes Massivholz, das mittels einer patentierten Dübel-Technik miteinander verbunden ist. Dadurch sind keine Verleimungen nötig und das Holz ist auch nach der Montage vollständig naturbelassen. Die bis zu 39 Zentimeter dicken Aussen- und Tragwände weisen beeindruckende Wärme- und Schalldämmwerte auf.

In einem Nägeli-Vollholz-Haus fühlen Sie sich geborgen und Sie leben erwiesenermassen gesund und nachhaltig. Auch Allergiker und strahlenempfindliche Personen können in diesem behaglichen Wohlfühlklima entspannt durchatmen und sich in ihrem Zuhause erholen wie in der freien Natur. Schliesslich atmet Ihr Haus mit Ihnen. Es ist atmungsaktiv und reguliert allfällige Feuchtigkeit automatisch. 

 
 

Vollholz-Elementbau

 
 

Was macht «Appenzellerholz»-Wände so besonders?

«Appenzellerholz»-Elemente stehen für:

  • naturbelassene, regionale Bausubstanz
  • kein Fremdstoff, nur Holz
  • behagliches Wohnklima
  • eine beeindruckende Wärmedämmung
  • hoch effektiven Schallschutz
  • spezifische Gestaltungsmöglichkeiten

Individuelle Gestaltung und Elementbau – passt das zusammen?
Und ob! Mit unserem patentierten «Appenzellerholz»-System können wir millimetergenaue Wünsche und Masse berücksichtigen. Präzise und effizient.

 
 

Direkt nach der Planungsphase und noch während das Fundament auf der Baustelle erstellt wird, fertigen wir in unserer Werkhalle in Gais die massgeschneiderten Decken-, Boden- oder Wandkonstruktionen mit CNC Maschinen an.

Das dabei verarbeitete Fichten-Tannenholz wuchs im Umkreis von dreissig Kilometern unseres Betriebsstandortes. Auch das Einsägen und Trocknen erfolgt in Sägereien der Region.

Völlig gleichgültig ob Wandelemente, Abbundteile, Küchen oder Sonderanfertigungen: sämtliche Produktionsschritte werden in unseren eigenen Werkhallen durchgeführt.

Die Fenster sind bereits in den montagefertigen Elementen integriert und die Türen sowie die Gebäudetechnik eingeplant. Eine effiziente und präzise Montage ist somit garantiert. Vor Ort, auf Ihrer Baustelle, entsteht in kürzester Zeit Ihr persönliches und individuelles Eigenheim.

 
 
 

Argumente

 
 

Natürlichkeit

 

 

               

Dank der ausgeklügelten Dübeltechnik sind keine Verleimungen nötig und Appenzellerholz bleibt Holz natur.

 

Raumklima

 

 

Die Speichermasse und die geringe Wärmeleitfähigkeit ergeben ein hervorragendes Wohnklima.

 

Wärme

 

 

Feine Lufteinschlüsse zwischen den sägerohen Holzlagen  führen zum guten Wärmedämmwert von Appenzellerholz.

 

Dampfdiffusion

 

 

   

Appenzellerholz ist atmungsaktiv und reguliert die Feuchtigkeit vergleichbar mit einer Goretexjacke.

 

Schallschutz

 

 

Durch die hohe Masse und fachgerechte Details erreicht das Appenzellerholz optimale Schalldämmwerte.

 

Statik

 

 

Durch die vorzügliche Elastizität bietet ein Tragwerk aus Appenzellerholz  beste Erdbebensicherheit.

 

Brandschutz

 

 

Appenzellerholz brennt durch seine Kompaktheit äusserst schlecht und verkohlt nur langsam.

 

Ästhetik

 

 

Die homogene Konstruktion lässt Raum für Gestaltung und konstruktive Detaillösungen offen und garantiert eine grosse Wertschätzung des Nutzers.

 

Strahlenschutz

 

 

Eine Gebäudehülle in Appenzellerholz schützt natürlich vor Elektrosmog und hochfrequenten Strahlen.

 

Ökologie

 

Die CO²–Bilanz vom eingebauten, unbehandelten Holz ist besser als neutral.

 

Regional

 

 

Das einheimische Holz wird in den örtlichen Sägereien des Appenzellerlandes eingesägt und getrocknet.

 

 

 

 
 
 
 

System

 
 

Gitterträgerbrücken wurden schon vor Jahrhunderten produziert. Dieses sehr leistungsfähige Tragwerk, das nur mit Holzdübeln verbunden und somit sehr einfach herzustellen ist. Holznägel als Verbindungselement finden wir seit Beginn unserer Geschichte. Im Bootsbau wurde zusätzlich ein mit Leinöl getränktes Tuch zwischen die Bretter gelegt, damit die Wasserdichtigkeit gewährleistet war. Die Kombination der Drei Holz-Weisheiten:

  • Gekreuzte Anordnung der Bretter für tragende, aussteifende Elemente
  • Holznägel zum Verbinden von Brettern
  • Tuch als Dichtung

… ergibt den Elementaufbau von Appenzellerholz. Gekreuzte und getrocknete Bretterlagen aus Fichten- und Tannenholz, dazwischen liegt eine Winddichtung aus Wolle, Baumwolle und Hadern. Verbunden wird das Ganze mit Hartholzdübeln aus Buchenholz. Ganz ohne Leim und Metall.

 
 
 
 

Regionale

Wertschöpfung

Technische Daten

 
 

Brandschutz über mehrere Stockwerke

Holztragwerke sind in einem Brandfall ausserordentlich resistent und berechenbarer als andere Materialien, weil Holz nur äusserlich verkohlt, dabei aber seine innere Struktur schützt.  Appenzellerholz brennt durch seine Kompaktheit äusserst schlecht und verkohlt nur langsam. Tests haben gezeigt, dass unsere Vollholzwände einen hervorragenden Brandschutz bieten.

Eine 18 cm dicke Wandscheibe wird mittels aufgesetzten Gewichten von oben her belastet. Diese simulieren das Gewicht aus den Geschossdecken. Danach wird von einer Seite her eingefeuert. Bei dieser Brandbelastung entstehen Temperaturen bis 1‘100 °C.

Die Oberfläche auf der feuerabgewandten Seite der Wandscheibe erwärmt sich nach 90 Brandminuten um maximal 10 °C. 

Ein Zusammenstürzen durch das Ausglühen des Stahls wie bei Betonkonstruktionen ist bei den unseren Massivholz–Elementen nicht möglich. Dadurch, dass die Vollholzelemente keine durchgehenden Fugen haben, erreichen sie extrem gute Brandsicherheitswerte. Die Holzdübel verhalten sich im Brandfall ebenfalls vorteilhaft, Metall im Holz wird heiss und glüht aus. 

Es ist eine alte Weisheit, dass Holz nur dann gut brennt, wenn es fein ist. Schon unsere Ahnen haben die Scheiter zu Spähnen zerkleinert, um ein Feuer entfachen zu können. Holz muss also von Luft umspült sein, um gut zu brennen. Grosse Klötze brennen äusserst schlecht, sie verkohlen nur langsam an der Oberfläche. Somit bleibt die Konstruktion lange Zeit tragfähig und das Gebäude stürzt nicht ein. Ein weiterer riesiger Vorteil von unbehandeltem Holz ist, dass es auch beim Brandfall keine giftigen Ausgasungen stattfinden.

Das Appenzellerholz-System verfügt über eine VKF Nummer und ist mit der Feuerwiederstandklasse REI 90 klassifiziert.

 
 
 
 

Strahlenschutz und Lärmschutz

Durch die grosse Masse vom Holz können schädliche Strahlen (Elektrosmog und Natelantennen) weitgehend absorbiert werden. Ebenfalls hat Lärm keine Chance, in das Haus einzudringen.

 
 

ausgezeichneter Wärmedämmwert

Ob als Kälteschutz im Winter oder als Wärmeschutz im Sommer, Appenzellerholz–Wände erreichen ohne zusätzliche Dämmebene hervorragende Werte: Mit 18 cm Wandstärke einen U-Wert von 0,43 W/m²K und bereits mit einer 42 cm starken Wand, aus reinem Holz, wird der gesetzliche Wert von 0.20 W/m²K unterschritten.

Je nach Bauteilstärke, empfehlen wir eine zusätzliche Schicht aus Holzweichfaserdämmung. Weichfaserplatte ist zerfasertes Holz, das in Sachen Ökologie, Diffusionsoffenheit und Gesundheit dem roh belassenen Holz ebenbürtig ist. Die Weichfaserplatte wird ebenfalls ohne Leim und Chemikalien hergestellt, was daher auch aus Philosophiegedanken zum Appenzellerholz passt. 

Durch die dichte Masse von Vollholz und die kreuzweise Anordnung der Bretter sind die Werte betreffend der Leitfähigkeit von Wärme und Kälte hervorragend. Das heisst, es geht ein vielfaches länger, bis die Kälte im Winter respektive die Wärme im Sommer durch die ganze Wand durchdringt.

Unseres Erachtens ist diese Eigenschaft sogar wichtiger als ein theoretischer U-Wert, denn hier kann tatsächlich Energie eingespart werden.

 
 

Dampfdiffusionsoffen

Holz atmet. Da wir nirgends eine bremsende Leimschicht in unserer Konstruktion haben, kann die ganze Wand atmen. Das heisst, das Holz nimmt die im Rauminneren entstandene Feuchtigkeit im Sommer auf und gibt sie im Winter wieder langsam ab oder lässt sie bei zu viel Überschuss ganz aus dem Gebäude austreten. Es können keine "grauen" Ecken mit Schimmelbefall entstehen und die Raumfeuchtigkeit bleibt konstant, was ein gesundes Raumklima garantiert.

 
 

Erdbebensicher über mehrere Stöcke

Der Baum ist ein Meister der Statik! Die höchsten Bäume der Welt sind über 100 m hoch und haben im Vergleich einen extrem kleinen Stammdurchmesser. Eine absolute Spitzenleistung der Ingenieurkunst. Durch die Elastizität hat der Baum viele Vorteile und kann Stürmen und Schnee trotzen. Holz verliert diese Eigenschaften auch im verbauten Zustand nicht. Es bleibt in einem gewissen Sinn elastisch. Darum bricht auch ein mehrstöckiges Haus nicht gleich ein, wenn die Erde bebt, denn die Appenzellerholz–Elemente verfügen über statische Reserven, welche als Plattenverbund gewonnen werden.

Die gleichen Eigenschaften sind auch bei extremen Stürmen gefragt.

 
 
 
Brandversuch in Leipzig
brennendes Holz
verkohltes Holz
Akustik-Prüfung
Schallschutzwand
Erdbebentest
Biegeversuch
Strahlenschirmung
Wärmedämmung

Produktion

 
 

Produktionsablauf / Produktionsanlagen

Eine top moderne Produktionsstrasse mit 26 gesteuerten Achsen wurde eigens zur Herstellung von Appenzellerholz-Elementen zusammen mit der Firma TechnoWood aus Wildhaus entwickelt.

Die Herstellung ist in drei Bereiche gegliedert:

Legen

Bohren / Dübeln

Zuschneiden / Bearbeiten

Das Legeportal ergreift verschieden lange Bretter und legt diese in beliebiger Richtung auf den 48 Meter langen Produktionstisch. Dabei werden grosse Öffnungen nicht ausgelegt, wodurch der Abschnitt auf ein Minimum reduziert werden kann.

Zwischen die Bretterlagen wird ein Vlies aus Wolle, Baumwolle und Hadern gelegt. Das Vlies übernimmt die Funktion der Winddichtung. 

 

 

 
 

Es entsteht ein Bretterteppich, welcher unter das Dübelportal geschoben wird. Das Dübelportal bohrt die Dübellöcher und presst die Dübel, welche komprimiert sind, unter Druck in den Kreuzungspunkten in die Bretter ein. Durch dieses Vorgehen kann auf Leim und Metall gänzlich verzichtet werden. 

Entlang den Element- und Ausschnittkonturen wird dichter gedübelt. Auch die Dübelung wird direkt aus dem Programmiersystem übertragen. Die Daten werden in unserem Planungsbüro aus dem CAD ausgelagert und direkt auf die Maschinen übergeben. Das Dübelaggregat kann direkt mit abgelängten Dübelstangen bestückt werden.

 

Das Bearbeitungscenter bringt die Appenzellerholz–Elemente so richtig in Form. Es sägt die Konturen, bohrt die Steckdosen, fräst die Verbindungsnuten, kalibriert die Elemente auf die genaue Dicke und viele weitere Bearbeitungsmöglichkeiten. Das Sägeblatt mit einem Durchmesser von 800 mm wird mit präziser, sicherer Hand durch die Elemente geführt.

Die 20kW-Spindel holt verschiedene Werkzeuge wie Bohrer, Fräser, Nuter, Planfräser und auch Sägen aus dem Werkzeugmagazin und bearbeitet die Elemente in jeder Lage. Die Säge- und das Spindelaggregate können 5-achsig im Raum bewegt werden.

 
 
 

Twoods

 
 

Vor rund 10 Jahren hatte Hannes Nägeli eine Idee, die Häuser in einem ökologischen und nachhaltigen Vollholzsystem zu fertigen. Bei der ersten Umsetzung dieser Idee wurden die Wände noch von Hand gefertigt. Danach wurde in Zusammenarbeit mit Technowood  aus Alt St.Johann eine geeignete Maschine entwickelt und gebaut die heute noch in Betrieb ist. Aus dieser Zusammenarbeit entstand dann die Firma Twoods. Unter dieser Firma treiben weitere drei Holzbaufirmen als Lizenznehmer die Entwicklung dieser speziellen Produktionstrasse weiter. Vier moderne Anlagen sind momentan in der Schweiz in Betrieb und die neuste ist in Planung um die erste in der Nägeli AG demnächst zu ersetzten.

 
 

Mit der Firma Twoods wird somit der Bogen zwischen Maschinenbauer und Holzbaubetrieben gespannt und die Produktion von diesem einmaligen Vollholzsystem über die gesamte Schweiz verbreitet. Zudem passt es zum nachhaltigen System, dass auch die Maschinen aus reiner Schweizer Ingenieurskunst gebaut wurden und das dadurch die Firma Technowood auch Auftrieb erhalten hat und nun führend weitere spezielle CNC-Bearbeitungscentern für den anspruchsvollen Holzbau realisiert.